Prädikatinnen und Prädikanten in der Landeskirche
Ehrenamtliche gestalten Gottesdienste
An der Verkündigung des Wortes Gottes sind Sonntag für Sonntag nicht nur ordinierte Theologinnen und Theologen beteiligt, die eine lebenslange uneingeschränkte Beauftragung haben, sondern auch Laien, die an einer speziellen Ausbildung der Württembergischen Landeskirche teilgenommen haben: die Prädikantinnen und Prädikanten. Sie sind mit einem räumlich und zeitlich begrenzten ehrenamtlichen Auftrag zur Verkündigung des Wortes Gottes sowie bei Bedarf und nach entsprechender Ausbildung zur Darreichung der Sakramente beauftragt.
Wenn keine Pfarrerin oder kein Pfarrer zur Verfügung steht, um den Gottesdienst zu halten, übernehmen Prädikantinnen und Prädikanten die Leitung von Gottesdiensten und predigen. Sie sind durch ihre Erfahrungen und ihren Werdegang bedingt Ergänzung für das Gesamtbild der Verkündigung und nicht nur Ersatz für Pfarrerinnen und Pfarrer.
Das Prädikanten-Pfarramt ist dafür zuständig, fundierte Aus- und Fortbildungen für Prädikanten anzubieten:
Mehr Informationen über die PrädikatenausbildungNähere Informationen erhalten Sie bei:
Evangelischer Gemeindedienst
- Abteilung Gemeindeentwicklung und Gottesdienst -
Pfarrer Hartmut Mildenberger / Referent Claus Jesch
Haus Birkach
Grüninger Str. 25
70599 Stuttgart
Fon: 07 11 / 458049410
E-Mail:
mildenberger@dont-want-spam.elk-wue.de
Prädikantenpredigten und PredigttexteFür die Prädikantinnen und Prädikanten gibt es ein weit über die Grenzen der Landeskirche hinaus bekanntes Angebot an Predigten und Entwürfen für die Gottesdienstgestaltung. Weitere Informationen finden Sie unter
www.lektorenpredigten-wuerttemberg.de.
Die Predigttexte der Evangelischen Landeskirche in Württemberg sowie der Evangelischen Kirche der Union und der Vereinigten Evangelisch-Lutherischen Kirche Deutschlands können für 4,20 Euro beim
Gesangbuchverlag Stuttgart bestellt werden
(
verwaltung.emh@dont-want-spam.dont-want-spam.elk-wue.de, Tel.: 0711/ 2 22 76 96).
Mehr zum Thema
Ausbildung zur Prädikatin / zum Prädikant
Predigt Weiterführende Links
Evangelischer Gemeindedienst
Prädikanten in der Landeskirche
Die Prädikantenpredigten der württembergischen Landeskirche
"Für Arbeit und Besinnung" (a&b)
Die Pfarrerdienstzeitschrift der Landeskirche
Prädikantinnen und Prädikanten im Kirchenbezirk Nürtingen
Im Kirchenbezirk Nürtingen sind zur Zeit als Prädikantin oder Prädikant tätig:
- Barbara Birk-Häcker aus Neckartailfingen
- Silke Buchmann aus Unterboihingen
- Ursula Butz aus Neuenhaus
- Elfriede Hassan aus Neckartenzlingen
- Siegfried Hauber aus Zizishausen
- Gunhild Ilisei aus Nürtingen
- Bernhard Hiller aus Unterensingen
- Reinhard Jerosch aus Großbettlingen
- Werner Kaiser aus Aich
- Dr. Christof Kling aus Wolfschlugen
- Gerald Kraemer aus Nürtingen
- Walter Knorpp aus Wolfschlugen
- Andreas Menz aus Neckartenzlingen
- Katrin Melchinger aus Unterensingen
- Theodor Rehm aus Neckartailfingen
- Walter Reiser aus Nürtingen-Reudern
- Ernst Schlotterbeck aus Wolfschlugen
- Dorothee Stiehler aus Beuren
Zuständig für die Prädikantenarbeit im Kirchenbezirk ist BezirksprädikantenpfarrerArnold Moskaliuk (Tel.: 07022 240795 oder E-Mail:
Pfarramt.Grossbettlingen@dont-want-spam.elk-wue.de) aus Großbettlingen.
Bernhard Hiller aus Unterensingen ist Sprecher der Prädikantinnen und Prädikanten. Er ist erreichbar unter der Telefonnummer 07022 67484.
Im Jahr 2011 haben die Lektorinnen und Lektoren im Kirchenbezirk Nürtingen 169 Gottesdienste übernommen.
Jubilare
| Bezirkssynode | Jubiläumsjahre | Name |
| Herbstsynode 2010 | 25 Jahre | Siegfried Hauber |
| Herbstsynode 2010 | 12 Jahre | Reinhard Jerosch |
| Frühjahrssynode 2010 | 12 Jahre | Bernhard Hiller |
| Herbstsynode 2009 | 30 Jahre | Theodor Rehm |
| Frühjahrssynode 2008 | 12 Jahre | Walter Knorpp |
| Frühjahressynode 2008 | 12 Jahre | Dr. Horst Wieder |
| Frühjahrssynode 2004 | 25 Jahre | Theodor Rehm |
Prädikantentag 2011 des Bezirks in Beuren
Andreas Menz aus Neckartenzlingen legte den Predigttext aus
Am Sonntag, 30. Januar 2011, wurde wieder ein Bezirksprädikantentag durchgeführt. Hierzu treffen sich jeweils alle Prädikanten des Dekanats Nürtingen mit Dekan Michael Waldmann und Bezirksprädikantenpfarrer Heinz-Michael Souchon aus Neuffen zu einem gemeinsamen Gottesdienst in einer der 30 Gemeinden, die zum Nürtinger Dekanatsbezirk gehören.
Diesmal wurde dieser Tag von der Evangelischen Kirchengemeinde in Beuren ausgerichtet. Als Beginn stand ein gemeinsamer Gottesdienst in der Nikolauskirche auf dem Programm, bei dem die Beurener Prädikantin Dorothee Stiehler für den liturgischen Part zuständig war. Prädikant Andreas Menz aus Neckartenzlingen hatte die Predigt übernommen.
Dekan Michael Waldmann richtete ein ausführliches Dankesgrußwort an alle Prädikanten. Von Dorothee Stiehler wurde den Gottesdienstbesuchern der Wochenspruch aus Psalm 66, 5 für die mit diesem vierten Sonntag nach Epiphanias neu begonnene Woche zugesprochen: „Kommt her und sehet an die Werke Gottes, der so wunderbar ist in seinem Tun an den Menschenkindern.“
Im Anschluss an das Hauptlied folgte eine eindrückliche Predigt von Prädikant Andreas Menz über den für diesen Sonntag vorgegebenen Predigttext aus dem 14. Kapitel des Matthäus-Evangeliums, „Jesus geht auf dem Wasser.“
Nach einer humorvollen Einleitung versuchte der Prediger anhand von drei Punkten den Predigttext auszulegen. Ein erster Punkt: Von Jesus lernen! Durch Jesus neue Kraft schöpfen und auf Jesus sehen, der unser Halt ist. Auf die Frage, warum sich Jesus, nachdem er der großen Menschenmenge das Wort Gottes ausgelegt und mehr als 5000 Menschen gespeist hatte, allein auf den Berg zurückzog, meinte Prediger Menz: Jesus zog sich zurück, um sich im Gebet vom Vater neu ausrichten und aufrichten zu lassen, um gerüstet zu sein für die Gegenwinde der Verkündigungsarbeit und alles im Blick zu behalten.
Auch Christenmenschen müssten sich immer wieder zurückziehen und zum Vater kommen angesichts des Gegenwinds, der ihnen entgegenschlage. Menz schloss seine Predigt ab mit den Worten: Lass dich einladen ins Boot, da wo Jesus ist. Er ist der Retter und Rettungsring, den es zu ergreifen gilt, wenn wir gerettet werden wollen.