Fortbildungstage im Stift Urach

In der Regel alle zwei Jahre nehmen sich die Pfarramtssekretärinnen des Kirchenbezirks Nürtingen Zeit für eine dreitägige Fortbildung. In diesem Jahr trafen sich die Sekretärinnen im Stift Urach, um unter der Leitung von Ute Berger vom Evang. Bildungszentrum Haus Birkach neue Impulse, wertvolle Tipps und fachliche Hilfestellung zu bekommen. Gleich am ersten Seminartag hatte sich auch Dekan Waldmann Zeit genommen, um den Pfarramtssekretärinnen  nach einer Bibelarbeit über die Psalmen Rede und Antwort zu stehen zu Fragen aus dem Berufsalltag im Pfarrbüro.
Die folgende Zeit war gefüllt mit Ratschlägen zum Zeitmanagement, zum Datenschutz und Informationen zu der geplanten Aktion des OKR „PC im Pfarramt“.
Leider konnte die Einheit „Praktische Übungen mit Outlook, AHAS und DAVIP“ nicht stattfinden, da die Internetverbindung nicht gelungen ist.
Am Donnerstag stand bei bestem Wetter eine interessante Stadtführung mit Stadtführer Dr. Gerhard Wiedmann auf dem Programm. Die Stadt Urach, insbesondere das Stift, hat besonders auch in der Kirchengeschichte eine besondere Bedeutung. Unter anderem lebten und lernten bedeutende Personen als Seminaristen im Stift Urach, wie zum Beispiel Eduard Mörike.
So war auch für entspannte Programmpunkte gesorgt und die Tatsache, dass auch nach dem Abendessen noch „gearbeitet“ wurde, war leichter zu verschmerzen.
Am Freitagvormittag wartete ein besonderer Höhepunkt auf die Frauen. Bezirkskantorin Angelika Rau-Čulo war eigens aus Nürtingen angereist, um die Gruppe mit ihrer Freude und Leidenschaft am Singen anzustecken. Und weil manch eine ihre versteckte Begabung entdeckte, wurden die einstudierten Stücke gleich am darauf folgenden Sonntag in der Stadtkirche zusammen mit dem Ensemble SeLiG aufgeführt. Manch eine der Sekretärin hat in ihrem Berufsalltag auch die Organistensuche zur Aufgabe und so konnten auch manche Schwierigkeiten bei der Ausübung dieser Aufgabe an Frau Rau-Čulo gerichtet werden.
Neben den Einheiten auf dem Programm war für die Kolleginnen natürlich auch der persönliche Austausch in den Pausen, am Abend und während der Mahlzeiten sehr wichtig und effektiv, denn im Alltag ist doch jede der Pfarramtssekretärinnen meist auf sich allein gestellt. Außerdem waren diese Tage im neu renovierten Stift nicht nur „Arbeit“, sondern ein Auftanken an Leib, Seele und Geist.
Hoch motiviert, die neuen Ideen und Tipps in der nächsten Zeit am Arbeitsplatz umzusetzen, bedankten sich die Pfarramtssekretärinnen in der Schlussrunde besonders bei Ute Berger und der Dekanatssekretärin Gerda Armbruster für ihre tolle Vorbereitung und Durchführung.