Fortbildungstage der Pfarramtssekretärinnen im Stift Urach vom 6. bis 8. Februar

Voller Neugierde und Vorfreude sind die Pfarramtssekretärinnen (und nicht zu vergessen, ein Pfarramtssekretär) des Kirchenbezirks Nürtingen – fast vollständig – mit unterschiedlichen Verkehrsmitteln im Stift Urach angereist zu ihren 2jährlichen Fortbildungstagen. Neben den Pfarramtssekretärinnen waren auch Sekretärinnen aus dem Bildungswerk, dem Schuldekanat und dem Ev. Jugendwerk dabei.

Auf dem Programm stand eine bunte Mischung von Themen, die im Arbeitsalltag weiterhelfen und neu motivieren sollen. Gleich am Montagvormittag war Dekan Waldmann zu Gast, um nach einem ermutigenden Impuls über die Notwendigkeit und Entstehung des Pfarrplans 2024 zu sprechen. Susanne Gräber aus der Abteilung Meldewesen beim OKR konnte Neuerungen und Tipps und Tricks bei AHAS und Davip, den gängigen kirchlichen Computerprogrammen, weitergeben. Dies ist immer sehr hilfreich, da Frau Gräber selbst jahrelang Pfarramtssekretärin war und so die Anliegen und Probleme aus der Praxis kennt und verstehen kann.

Michaela Harting, Mitarbeiterin im Bildungswerk, hat das Programm für die Abrechnung der förderungsfähigen Unterrichtseinheiten von Erwachsenenbildungsveranstaltungen vorgestellt und Fragen beantwortet. Ihre Kollegin Angelika Eppinger hat die Neuerungen in der Erfassung der Veranstaltungen für den Veranstaltungskalender des Bildungswerks erklärt. Solche Themen sind für uns Sekretärinnen besonders wichtig, weil so direkte Rückmeldungen aus der täglichen Arbeit möglich sind und dadurch vielleicht auch Veränderungen in den Abläufen eingeführt werden können.
Der Dienstag hatte ein besonderes Thema, auf das sich schon viele besonders gefreut hatten. Guido Ingendaay, Trainer, Coach und Supervisor aus Stuttgart, hat das Thema „Eigentlich würde ich ja gerne…, aber…“ mitgebracht. Wer nun dachte, er könne sich bequem zurücklehnen, um sich vom Thema berieseln zu lassen, hatte sich getäuscht. Es war aktives Einbringen und Mitmachen gefragt, was nicht immer einfach war und eine große Bereitschaft und Offenheit erfordert hat. Am Ende war die einstimmige Meinung, dass der Tag neue Sichtweisen und evtl. auch Lösungsansätze gebracht hat. Jede/r war der Meinung, mindestens einen Impuls mit in den Alltag nehmen zu können.

Am Mittwoch war leider schon wieder Abschiedsstimmung, die aber durch den fröhlichen Einsatz von Bezirkskantorin Angelika Rau-Čulo gleich wieder in den Hintergrund gedrängt wurde. Nicht nur die Stimme, auch die Koordinationsfähigkeit und ganzer Körpereinsatz waren gefragt bei dem mitgebrachten Programm. Hinterher gab es nur fröhliche Gesichter. Dies war von den Fortbildungstagen definitiv die Einheit, wo am meisten gelacht wurde.

In der Mittagspause wurden wir noch von Pfarrerin Bärbel Hartmann der Leiterin des Stifts Urach, auf einem liturgischen Spaziergang durch Bad Urach geführt wo an vielen Stellen Hinweise auf die sieben „Ich bin-Worte“ Jesu entdeckt werden konnten.
Nicht zu kurz kam in diesen Tagen natürlich auch die fachkundige Beratung durch unsere Dozentin Ute Berger. Nach diesen drei Tagen wo wir wieder nach allen Regeln der Kunst im Stift Urach verwöhnt wurden durch die wunderbare Umgebung, die gemütlichen Zimmer und Räume im Haus und die kulinarischen Leckereien von Herrn Schach, konnten wir frisch gestärkt und ermutigt am nächsten Tag wieder an unseren Arbeitsplatz zurückkehren. Danke auch an Gerda Armbruster für die Organisation!

Elvira Jaiser