Ein Prediger der Erneuerung

Immanuel Gottlob Brastberger Quelle: wikipedia

Autor: Nürtinger Zeitung - Steffen Seischab


Zum 300. Geburtstag des Nürtinger Dekans Immanuel Gottlob Brastberger (1716 bis 1764) 

Wie erneuert man eine Tausende Jahre alte Religion? Nicht nur Menschen, sondern auch religiöse Gemeinschaften kommen in die Jahre. Das Christentum zum Beispiel kann auf eine rund 2000-jährige Geschichte zurückblicken; und allein die Tatsache, dass diese Religion heute nicht als ein ausgestorbenes Fossil nur noch von musealem Interesse ist, sondern zu den großen modernen Weltreligionen zählt, beweist, dass es den Anhängern dieser Religion über die Jahrhunderte hinweg irgendwie gelungen sein muss, diese immer wieder neu mit Leben zu erfüllen.
Das ist aber gar nicht so leicht, schließlich neigen große Organisationen – auch Kirchen – naturgemäß zu Phlegma und Erstarrung, getreu dem physikalischen Grundsatz „Masse macht träge“. Oder, wie es der inzwischen 92-jährige israelische Ex-Präsident Shimon Peres kürzlich in einem Interview mit dem SZ-Magazin formuliert hat: „Ich glaube, jede Religion hat ein Problem, wenn sie zur Institution wird. Dann hat sie Macht, es entstehen Hierarchien, es werden Regeln geschaffen – aber die Religion verliert ihren Geist.“
Tatsächlich lassen sich die zum Teil recht schwerfälligen bürokratischen Apparate der modernen Volkskirchen auch kaum mehr mit dem kleinen, von der charismatischen Persönlichkeit ihres Lehrers faszinierten, vom Geist der Erweckung und akuter Endzeiterwartung beseelten, in den Anfängen aber ziemlich unorganisierten Kreis der Jünger Jesu vergleichen. Anders als die meisten Pfarrer der heutigen Großkirchen bezog Jesus kein festes Monatsgehalt, besaß keinen beamtenähnlichen Status und hatte keine Dienstwohnung mit Pfarrbüro. Und er hätte all diese Dinge wohl auch nicht gewollt, selbst wenn sie ihm angeboten worden wären. Trotzdem kann es durchaus Sinn machen, heutige Pfarrer mit derlei Annehmlichkeiten auszustatten, schließlich befinden sich die heutigen Volkskirchen in einem anderen Entwicklungszustand als die „Urgemeinde“ der ersten Jünger: Eine Weltreligion lässt sich allein mit charismatischen Wanderpredigern kaum sinnvoll führen.
Umgekehrt aber kann das Wesen einer in der Nachfolge Jesu und seiner Jünger wandelnden christlichen Organisation nicht allein darin bestehen, Papier zu produzieren oder Besitzstände zu verwalten – obwohl auch dies zu den Aufgaben heutiger Kirchengemeinden gehört. Hier ergibt sich also ein natürliches Spannungsfeld zwischen volkskirchlicher Realität und „urchristlichem“ Vorbild, das immer wieder Bestehendes infrage stellen und zu Veränderung aufrufen kann.

Religion durchläuft bestimmte Entwicklungsphasen

Dass Religion nichts Statisches ist, sondern bestimmte Entwicklungsphasen durchläuft, ist keine neue Erkenntnis. Prägnant analysiert hat dies der protestantische Theologe Ernst Troeltsch (1865–1923), der die gesamte christliche Kirchengeschichte auf bestimmte, für einzelne Phasen charakteristische Merkmale hin durchsucht und anschließend begrifflich benannt hat, und zwar mit dem Dreiklang: Sekte – Kirche – Mystik.
Den Begriff der Sekte definiert Ernst Troeltsch wie folgt: Eine bestimmte, sich selbst für Auserwählte haltende, meist unter der Leitung eines charismatischen Führers stehende Gruppe ist der Überzeugung, im Besitz bestimmter göttlicher Wahrheiten zu sein, die ihre Mitglieder unbedingt akzeptieren und deren Vorgaben sie streng einhalten, während man sich gegenüber der Außenwelt scharf abgrenzt. Diese Definition trifft unter anderem auf die Gründungsphase des Christentums, die sogenannten „Urchristen“ zu.
Mit der zunehmenden Verbreitung der christlichen Religion aber bildet sich zwangsläufig eine Art Kirche heraus, das heißt: eine stabile, sich auf Äußerlichkeiten wie einen Verwaltungsapparat, bezahlte Funktionäre und so weiter stützende Organisation mit vielen Mitgliedern, die zum Teil ganz anders motiviert sind als die ersten „Urchristen“. Jetzt werden Menschen zu Christen, weil ihre Eltern schon Christen waren oder sich – zum Beispiel bei Sklaven – ihr Herr entschieden hat, mitsamt seinem Gefolge Christ zu werden oder weil Christ sein „Mode“ wird. Neben die persönliche Überzeugung treten andere Motive wie Tradition, Gruppenzwang, Zeitgeist. Eine derartige Kirche muss natürlich ganz anders geführt werden als eingeschworene Anhänger einer Sekte. Typisch für eine kirchliche Organisation sind eine umfangreiche Verwaltung als organisatorisches Rückgrat, ein System klar definierter religiöser Lehrsätze (die von speziell dafür ausgebildeten Theologen erarbeitet und den Gläubigen vermittelt werden) sowie eine im Allgemeinen gegenüber „weltlichen“ Dingen tolerantere, kompromissbereitere Haltung. Je tiefer eine Kirche in der sie umgebenden Kultur Fuß fasst, umso mehr Zugeständnisse macht sie dieser gegenüber: ob das die Zusammenlegung des Geburtsfestes Jesu mit der Wintersonnenwende oder der Hase als Fruchtbarkeitssymbol an Ostern ist:: Nichtchristliche Elemente werden in die christliche Religion integriert, um den Gläubigen den Schritt zum Christ-Sein zu erleichtern.
Ein Nachteil dieser Art von religiöser Organisation ist allerdings deren Formelhaftigkeit und latente Oberflächlichkeit. Ist man schon Christ, wenn man mit Ach und Krach das Vaterunser aufsagen kann? Jeder kennt die in Gottesdiensten von einer anonymen Masse lustlos heruntergeleierten Standardgebete, denen vor allem eines fehlt: religiöse Inbrunst und persönliche Authentizität. Ist das christlicher Glaube, wenn hier eher teilnahmslos ein Ritual vollzogen wird, ohne Rücksicht auf den Inhalt? An der strengen Elle des Sektierers gemessen sicherlich nicht, weshalb sich im Lauf der Geschichte des Christentums von den Volkskirchen immer wieder aufs Neue Sekten abgespalten haben und dies wohl auch weiter tun werden.
Nach Troeltsch gibt es aber noch einen weiteren Weg zur Erneuerung, der nicht notwendigerweise zur sektiererischen Abspaltung führen muss: die Verinnerlichung des Christentums durch den einzelnen Gläubigen. Dies bezeichnet er mit dem Begriff Mystik. Damit werden üblicherweise religiöse Techniken bezeichnet, durch die der Gläubige über einen intensiven, langwierigen Prozess äußerer Abschottung und innerer Sammlung (das griechische Wort „myein“ bedeutet: die Augen schließen) zur Begegnung mit Gott gelangen kann. Inwiefern passt dieser Begriff der Mystik auf die von Troeltsch gemeinte Verinnerlichung des Christentums als Reaktion des einzelnen Gläubigen auf das Erstarren kirchlicher Strukturen? Zum einen wird Glaube nun von einem Gruppenphänomen zur Sache des Einzelnen. Nur das, was ich tue, leide, denke, empfinde, zählt. Äußere kirchliche Strukturen spielen für den erlebniszentrierten Glauben des Mystikers keine große Rolle; und von den durchschnittlichen Besuchern des sonntäglichen Gottesdienstes trennen ihn, der sich aufgrund seiner außergewöhnlichen Erlebnisse als völlig neu geborener Christ bezeichnen würde, Welten. Von der Masse der Gläubigen nicht verstanden, fühlt er sich einerseits einsam, andererseits elitär; und gerade dieses Bewusstsein der eigenen Besonderheit kann dazu führen, dass durch mystische Erlebnisse ausgezeichnete Menschen sich dazu berufen fühlen, die Masse des trägen Kirchenvolks aufzurütteln und sie zur Umkehr aufzufordern: weg vom öden Trott des Alltags, weg von den falschen Verlockungen, hin zur „wahren“ Erkenntnis Gottes, die allein Erfüllung und Glückseligkeit verspricht.
Auch der – in Württemberg traditionell stark ausgeprägte – Pietismus zählt nach Troeltsch zu den großen, auf eine tiefe Verinnerlichung des christlichen Glaubens durch den einzelnen Gläubigen abzielenden Reformbewegungen in der Geschichte des Christentums. Programmatisch durch die 1675 von dem protestantischen Theologen Philipp Jacob Spener veröffentlichte Schrift „Pia desideria“ eingeleitet, fällt die Entstehungszeit des Pietismus zeitlich zusammen mit einem umfassenden allgemeinen Prozess kultureller und religiöser Individualisierung.  Die  Literatur  des 18. Jahrhunderts ist voll frommer Andachtsbüchlein: Zu Hause in den eigenen vier Wänden zu lesen, sollten diese Texte ihren nach geistlicher Nahrung dürstenden Lesern den Weg zum „wahren Christentum“ weisen (so der Titel eines 1605 erstmals erschienenen, vielgelesenen Buchs des Pietismus-Vorläufers Johann Arndt). Religiöse Unterweisung findet jetzt nicht mehr nur an öffentlichen Orten wie Kirche und Schule statt, sondern verlagert sich in die heimische Wohnstube, wo der fromme Christ auf der Suche nach dem richtigen Verständnis des göttlichen Willens und der „wahren“ christlichen Religion selbst die Bibel nebst begleitender erbaulicher Literatur studiert.

Brastberger wurde in Sulz als Sohn eines Dekans geboren

Einer derjenigen Autoren, deren Andachtsbücher sich in zahllosen solchen Wohnstuben des 18. und 19. Jahrhunderts fanden, war der evangelische Nürtinger Pfarrer und Dekan Immanuel Gottlob Brastberger. Am 10. April 1716 in Sulz als Sohn eines Dekans geboren, wuchs er in einer altehrwürdigen württembergischen Pfarrersfamilie heran. Zwei seiner Vorfahren, ein Gebhard Brastberger, Pfarrer in Frickenhausen, und dessen Sohn Johann Ulrich Brastberger, Diakon in Nürtingen, traten während des Dreißigjährigen Krieges mutig für den bedrängten Protestantismus ein; eine Tradition, die der junge Immanuel Gottlob Brastberger als persönliche Verpflichtung empfand. Den Entschluss, „anders zu werden und mich zu Gott zu wenden“, datiert er rückblickend – in einem 1749 abgefassten Lebensabriss – auf seine Konfirmation, „da mich mein seliger Vater mit auf sein Zimmer nahm, sich mit mir auf die Knie warf und mich unter herzlichem Gebet dem himmlischen Vater zuführte“.
1733/34 nahm Brastberger dann das Theologiestudium im Evangelischen Stift in Tübingen auf; zu einer Zeit als sich unter den Stiftlern viele von der noch jungen pietistischen Bewegung begeistern ließen. Die meisten waren Schüler Johann Albrecht Bengels (1687–1752), der zentralen Figur des württembergischen Pietismus jener Jahre. Bengel, der seit 1713 als Lehrer an der evangelischen Klosterschule Denkendorf unterrichtete, vertrat eine streng an der Bibel orientierte Theologie, die das Heilige Buch nicht nur als den mit Abstand wichtigsten Weg zur Erkenntnis Gottes verstand, sondern die Worte der Bibel auch als konkrete Richtschnur für eine christliche Lebensführung und als prophetische Quelle für eine Vorhersage der Zukunft deutete. Bengel war der Meinung, dass das Weltenende unmittelbar bevorstehe, was die Notwendigkeit der Menschen zur Umkehr und „wahren“ Besinnung auf Gott umso dringlicher machte. Die ewige Verdammnis des verstockten Sünders in der Hölle war für ihn kein abgründigen Fantasien entsprossenes Hirngespinst, sondern eine ernst zu nehmende, bedrohliche Realität. Umso wichtiger erschien vor diesem Hintergrund die Aufgabe der Mission; war das Ganze doch ein Wettlauf gegen die knappe Zeit bis zum Jüngsten Tag.
Diese eindringliche biblische Theologie Bengels hat den jungen Studenten Brastberger sehr geprägt, auch wenn es mit der endgültigen Umkehr zum Leben ganz nach Gottes Geboten – entgegen den mehrfach gefassten Vorsätzen – noch etwas dauern sollte. Den „Durchbruch“ bewirkte ein chronisches Hüftleiden, das Brastberger erstmals 1737, während des Vikariats in Stuttgart, befiel. „Als ich da mit Hüftweh geplagt und mit erstaunlichen Schmerzen befallen wurde, fing mir das Gewissen an aufzuwachen und sagte mir: ‚Siehe, das ist die Schuld deiner Bosheit, dass du so gestäupt wirst.‘ Da fing ich an, auf den Knien zu beten und ernstlich an meine Bekehrung zu denken.“ Ein zweiter, mit unmittelbarer Todesangst verbundener Krankheitsschub 1739/40 beschleunigte diesen Bekehrungsprozess noch: „Alle meine Sünden wachten auf und fielen als zentnerschwere Steine auf mein beklemmtes Herz. O wie lernte ich da, als ein fluch- und todeswürdiger Sünder nach Gnade, nur nach einem Tröpfchen Gnade zu seufzen! – Da brach mir der Mund auf, dass ich anfing, meine Missetaten vor Gott und Menschen zu bekennen.“
Dieser Akt innerer Zerknirschung sollte schließlich zu einer Lösung der in dem zutiefst verzweifelten Brastberger aufgestauten Spannung führen – zur ersehnten Begegnung mit Gott: „Da wurden alle Winkel meines Gewissens von dem Licht der göttlichen Heiligkeit und Gerechtigkeit durchstrahlt. […] Ich lernte mich an das Wort Gottes zu halten und als ein armer Sünder in Jesu Blut Gerechtigkeit und Frieden zu suchen und zu finden.“
Dieses befreiende Erlebnis markiert zugleich die Geburtsstunde der zukünftigen Berufung Brastbergers: das Geschenk der eigenen Wiedergeburt aufgrund göttlicher Gnade im Angesicht des Todes als Auftrag verstehen, anderen Menschen, die sich in vergleichbaren Lebenskrisen befinden, auf den „rechten“ christlichen Weg zu helfen. Tatsächlich setzt nun auch im Leben Brastbergers – seit 1738 zunächst Garnisonsprediger in Ludwigsburg, ab 1745 dann Pfarrer in Oberesslingen und schließlich von 1756 bis zu seinem Tod Stadtpfarrer und Dekan in Nürtingen – eine rege, schier unerschöpfliche Predigt- und Missionstätigkeit ein, die ihren schriftlichen Ausdruck in mehreren Predigtsammlungen gefunden hat, die Brastberger zu Andachtsbüchern umfunktioniert hat. Das bekannteste Werk sind die 1758 erschienenen „Evangelischen Zeugnisse der Wahrheit zur Aufmunterung im wahren Christentum“, 1760 gefolgt von der „Ordnung des Heils oder: die Buße zu Gott und der Glaube an unsern Herrn Jesum Christum“. Kurz nach Brastbergers Tod (er starb am 13. Juli 1764 in Nürtingen) wurden 1765 postum die „Betrachtungen über die Heilsgüter des Neuen Testaments“ veröffentlicht. Allesamt handelt es sich hier um in Buchform zusammengestellte, redigierte Predigttexte, die Brastberger ursprünglich seiner Nürtinger Gemeinde vorgetragen hat, die nun aber bewusst eingesetzt werden, um einen wesentlich breiteren Adressatenkreis – nämlich die geistliche Orientierung suchenden zeitgenössischen Leser – zu erreichen. Das ist Immanuel Gottlob Brastberger voll und ganz gelungen: vor allem die „Evangelischen Zeugnisse der Wahrheit“ zählten bis Ende des 19. Jahrhunderts zu den Topsellern christlicher Erbauungsliteratur.

Seine Mitmenschen wollte er zum „wahren Glauben“ führen

Damit wurde Brastberger zu einem der wichtigsten Propagandisten einer innerlichen Erneuerung des Christentums – ganz so, wie dies Ernst Troeltsch in seinem Begriff der „Mystik“ zusammengefasst hat. Tatsächlich hat Brastbergers Art von Religiosität auch etwas sehr Mystisches: Ausgangspunkt war bei ihm eine als existenzbedrohend empfundene persönliche Lebenskrise, aus der er selbst durch ein zutiefst individuelles Bekehrungserlebnis wieder herausfand – eine innige Begegnung mit Gott, die ihn zu einem „neuen“ Menschen werden ließ. Kirchliche
Äußerlichkeiten spielen da keine Rolle; im Gegenteil: „Nicht alle haben den Glauben Luthers, die sich Lutheraner nennen; nicht alle sind evangelisch, die das Evangelium bekennen. Sollte der teure Gottesmann Luther wieder aufstehen und in die Welt kommen, er würde vielleicht vielen, die sich nach seinem Namen nennen, ins Gesicht speien, weil sie nichts weniger haben als seinen Glauben.“ Seine Mitmenschen zum „wahren“ Glauben zu führen, dahin hat Brastberger seinen Lebenszweck gesehen.
Was bleibt von Immanuel Gottlob Brastberger heute, 250 Jahre nach seinem Tod? Kein Zweifel, er war ein gestrenger Frommer, und würde er unversehens in die Moderne katapultiert, dürfte sein enges biblisches Weltbild des 18. Jahrhunderts sicherlich einige Risse bekommen. Mit ihm über religiöse Toleranz und die Vielfalt der Kulturen zu diskutieren, wäre sicherlich alles andere als leicht.
Aber auch wenn wir heute vielfach anders denken und empfinden, so verdanken wir diesem Künder eines „aufrichtigen“, die ganze Person fordernden Christentums doch eine wertvolle Botschaft: Für einen mündigen, für sein Leben selbst verantwortlichen Menschen ist es wichtig, nach der eigenen Überzeugung zu leben und sich nicht von äußeren Strukturen und Gewohnheiten fremdbestimmen zu lassen. In den Worten seines Neffen Gebhard Ulrich Brastberger (1754–1813), eines Theologen der Aufklärung: „Fides est suadenda, non imperanda“ – zu deutsch: „Der Glaube ist Sache der Überzeugung, nicht des Befehls“.
Am Sonntag, 10. April 2016, um 11.15 Uhr bietet die Nürtinger Turmbibliothek in der Stadtkirche eine Führung zu Leben und Werk Immanuel Gottlob Brastbergers an.