„Geh aus, mein Herz, und suche Freud!“

Die Bäume stehen voller Laub,

            das Erdreich decket seinen Staub

                        mit einem grünen Kleide;

                                    Narzissus und die Tulipan,

                                               die ziehen sich viel schöner an

                                                           als Salomonis Seide.

                                                                       (EGB 503/2)

 

Der Frühling naht!

Vorbei sind die grauen Wintertage, vorbei ist die frühe Dämmerung, vorbei ist das Frieren beim Spazieren gehen.

Endlich blühen die Apfelbäume in strahlendem Weiß, endlich wird aus Matschbraun Wiesen-Grün, endlich sprießen Blumen in allen Farben des Regenbogens aus der Erde.

Geh aus, mein Herz, und suche Freud! Gottes Schöpfung zeigt sich uns auch dieses Jahr in aller Pracht. Gott segnet uns mit Blumenduft, Abendsonne und so vielem mehr, was uns aufmuntert und tröstet.

Geh aus, mein Herz und suche Freud! In der Corona-Zeit engen die eigenen vier Wände ein – dagegen hilft Zeit unter dem freien Himmel. In der Natur begegnet uns Gott der Schöpfer des Himmels und der Erde. Er schenkt uns diese Freude – ohne eine Gegenleistung.

Felix Schantor