Emmaus

Bild: Martin Manigatterer In: Pfarrbriefservice.de

Zwei Menschen unterwegs.
Sonst niemand auf der Straße.
Zwei Meter Abstand zwischen ihnen.
Nein, kein Spaziergang in Corona-Zeiten.
Sondern damals auf dem Weg nach Emmaus.
Zwei Menschen gemeinsam unterwegs.
Aber jeder für sich gefangen in Angst und Trauer,
in der erlebten Enttäuschung:
Er, der sagte
„Ich bin die Wahrheit und das Leben“
ist tot.

Dann begegnet ihnen ein Fremder,
der mit ihnen geht, mit ihnen spricht.
Sie merken, das Herz wird leichter,
wenn da einer ist,
der versteht und erklärt,
der mit einem Brot und Wein teilt.

Bei Tisch erkennen sie, wer da mit ihnen geht.
Ein Neuanfang ist möglich.
Weil nach dem Ende nicht das Nichts steht,
sondern Gott, der alles neu macht.

Brannte uns nicht das Herz?

Stefanie Walter, Pastoralreferentin

Da wurden ihre Augen aufgetan und sie erkannten ihn; und er
entschwand ihren Blicken. Und sie sagten zueinander: Brannte
nicht unser Herz in uns, als er unterwegs mit uns redete und uns
den Sinn der Schriften eröffnete?
Lukas 24, 31f.

Bild: Martin Manigatterer
In: Pfarrbriefservice.de