Als wir in der Schule das Thema „Wunder in der Bibel“ hatten,
gab ich meinen Schülerinnen und Schülern den Arbeitsauftrag
zu überlegen, was für sie persönlich die größten Wunder seien.
In der nächsten Stunde sammelten wir die Antworten
und es zeigte sich ein breites Spektrum:
Denn von den Pyramiden von Gizeh über die chinesische Mauer
bis hin zu Gottes wunderbarer Schöpfung und einer 1 in Mathe war alles dabei.
Ein Mädchen hatte dann noch eine besondere Liste.

 

Denn für sie waren…

schmecken können, berühren können, sehen können,

hören können,

laufen können,

lachen nnen,

lieben können

und glauben können…

 

… die größten Wunder.

 

Es war eine Antwort, die mich sehr berührte.
Denn wie ein junges Mädchen das scheinbar so Selbstverständliche
als Wunder benannte, war beeindruckend.
So wünsche ich uns allen,
dass wir diese Wunder unseres Alltags
immer wieder neu als solche erkennen und nutzen –
und zwar genau jetzt, hier und auf unsere je eigene Weise.

Corinna Weber, Pastoralreferentin