5000 Brote beim Gemeindefest

Evangelische Kirchengemeinde Aich-Neuenhaus feierte

 

Nürtinger Zeitung

Die evangelische Kirchengemeinde Aich-Neuenhaus feierte kürzlich ihr traditionelles Gemeindefest in der Aicher Festhalle. In diesem Jahr hieß das Motto „Suche Frieden“, passend zur Jahreslosung.

Den Festgottesdienst in der voll besetzten Festhalle gestalteten der Posaunenchor Grötzingen-Aich und der Kirchenchor. Pfarrer Ralf Sedlak hatte zum Thema mehrere Gesprächspartner eingeladen.

Ralf Brenner vom Polizeipräsidium Reutlingen erläuterte, wie die Polizei Konflikte im Alltag klärt. Mirjam Hornung vom Kreisjugendring nahm die Kleinen auf dem Schulhof und ihre Auseinandersetzungen in den Blick. Dass sich die Suche nach Frieden auch im Inneren eines Menschen abspielt, zeigten die Aichtaler Ärzte Dr. Martina und Dr. Bernhard Huschka mit Blick auf die Diagnose von unheilbaren Krankheiten auf.

Das Miteinander in der Gesellschaft und der soziale Friede waren das Anliegen von Maria Neuscheler, Leiterin der Diakonischen Bezirksstelle Nürtingen. Amtsgerichtsdirektorin Sabine Kienzle-Hiemer, zugleich Vorsitzende der Kirchengemeinde, warf einen Blick auf die weltweiten Konflikte und die Situation der Flüchtlinge.

Am Ende des Gottesdienstes stellten sich die Kandidaten für den neuen Kirchengemeinderat vor. Im Kindergottesdienst wurde überlegt, wie man Frieden schließt.

Eine Besonderheit boten die Konfirmanden zusammen mit Bäckermeister Joachim Stückle: Im Rahmen der Aktion „5000 Brote“ von „Brot für die Welt“ hatten sie verschiedene Brotsorten im Angebot, dazu eine neue Kreation: „Häfner Ziegel“ in den Farben der Dachziegel des Neuenhäuser Kirchturms.

Für Kinder gab es ein Kreativprogramm

Schon lange geschätzt wird der Adventsbasar des Bastelkreises und des Frauenkreises, der wieder mit vielen handgefertigten Kränzen und Kunstwerken aufwartete. Ein Kreativprogramm für Kinder und musikalische Unterhaltung mit Klaus Schwörer und seiner Mundharmonika rundeten den Nachmittag ab.

Der Erlös des Festes kommt der Arbeit der Kirchengemeinde zugute. Zehn Prozent davon werden an ein Hilfsprojekt weitergegeben. Dieses Jahr wurde dafür die Aktion „Licht der Hoffnung“ der Nürtinger Zeitung ausgewählt.